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Indianische Weisheiten
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Hehakà Sapa spricht:
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"Der erste Friede ist der Wichtigste! Er ist der, welcher in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandtschaft, ihr Einsein mit dem Universum begreifen und inne werden, dass im Mittelpunkt der Welt das grosse Geheimnis wohnt, und dass diese Mitte tatsächlich überall ist. Sie ist in jedem von uns. Dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon. Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird. Und der dritte ist der zwischen Völkern. Doch vor allem sollt ihr verstehen, dass es nie Frieden geben kann, solange nicht der erste Friede vorhanden ist, welcher - wie ich schon so oft sagte - innerhalb der Menschenseelen wohnt!"
Black Elk (Hehaka Sapa, zu deutsch: Schwarzer Hirsch; * vermutlich Dezember 1863; August 1950 war ein Wichasha Wakan (Medizinmann, Heiliger Mann) der Oglala-Lakota-Indianer. Im Jahre 1876 nahm er, als erst 12-Jähriger an der Schlacht am Little Bighorn River teil. Das Massaker am Wounded Knee 1890 überlebte er schwer verletzt. Er war ein Cousin von Crazy Horse und kannte Sitting Bull und Red Cloud. Obwohl er kein Englisch sprach, hatte er viel von der Welt des Weissen Mannes gesehen. Er reiste mit der "Buffalo Bill Wild West Show" nach Italien, Frankreich und England, wo er u.a. für Königin Victoria tanzte. Black Elk war ein Mann von grosser spiritueller Kraft und Inspiration für sein Volk und viele andere auf der Welt. Er starb im August 1950.
http://www.holoenergetic.com/twosuns/friede.htm
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Weiheit der Cree Indianer
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„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.‘‘ Weisheit der Cree-Indianer
„Vieles ist töricht an eurer Zivilisation. Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld nach, bis ihr so viel habt, daß ihr gar nicht lang genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert die Wälder, den Boden, ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation mehr, die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt, während ihr immer größere Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören.‘‘ Tatanga Mani, in: Weisheit der Indianer- Vom Leben im Einklang mit der Natur, a.a.O., S. 93
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Häuptling Seattle
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„Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig (...), denn die Erde ist des roten Mannes Mutter. (...) Wir wissen, daß der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. (...) Die Erde ist unsere Mutter. Was die Erde befällt, befällt auch die Söhne der Erde. (...) Denn das wissen wir: die Erde gehört nicht den Menschen. Der Mensch gehört zur Erde. Alles ist miteinander verbunden. (...) Die Erde verletzen, heißt, ihren Schöpfer verachten.“
Aus: Rede des Häuptlings Seattle an den Präsidenten der USA im Jahre 1855. Olten 1982/1992, S. 9-33.
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Black Hawk
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Meine Vernunft sagt mir, daß Land nicht verkauft werden kann. Der Große Geist gab es seinen Kindern, daß sie darauf leben und es bebauen, soweit dies für ihren Unterhalt nötig ist; und solange sie darauf wohnen und es pflegen, haben sie das Recht auf den Boden, doch wenn sie freiwillig weggehen, dann haben andere Menschen das Recht, sich da niederzulassen.“ Aus:Autobiography of Black Hawk, in: Worte wie Spuren - Weisheit der Indianer, herausgegeben von
Maria Otto, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 1985, S. 81.
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Tecumseh
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„Das Land verkaufen? Warum nicht auch die Luft und das Meer? Hat nicht der Große Geist all das zum Wohl seiner Kinder erschaffen?‘‘
Tecumseh, in: Weisheit der Indianer, a.a.O., S. 30.
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Jimmie C. Begay
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„Wenn wir der Erde etwas wegnehmen, müssen wir ihr auch etwas zurückgeben. Wir und die Erde sollten gleichberechtigte Partner sein. Was wir der Erde zurückgeben, kann etwas so Einfaches - und zugleich so Schwieriges - wie Respekt sein. Die Suche nach Öl, Kohle und Uran hat der Erde bereits großen Schaden zugefügt, aber noch kann dieser Schaden wiedergutgemacht werden - wenn wir es wollen. Beim Abbau von Bodenschätzen werden Pflanzen vernichtet. Es wäre recht und billig, der Erde Samen und Schößlinge anzubieten und dadurch wieder zu ersetzen, was wir zerstört haben. Eines müssen wir lernen: Wir können nicht immer nur nehmen, ohne selber etwas zu geben. Und wir müssen unserer Mutter, der Erde, immer so viel geben, wie wir ihr weggenommen haben.“ Jimmie C. Begay, in: Weisheit der Indianer, a.a.O., S. 9.
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